Heu- und Strohlagerung

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Die Erntezeit bringt auch in diesem Jahr wieder erhöhte Brandgefahren in der

Landwirtschaft mit sich. Insbesondere Heu und Stroh sind Ausgangspunkt zahlreicher

Großbrände bzw. Brandstiftungen.

Mögliche Schäden und Gefahren können vermieden oder verringert werden, wenn bei der

Stroh- und Heulagerung bestimmte Grundsätze eingehalten werden:

 

·  mit Heu und Stroh beladene Wagen nicht neben Gebäuden abstellen,

·  Kinder und Jugendliche auf die Brandgefahren hinweisen,

·  die Temperatur der Heulagerung muss wegen der Selbstentzündungsgefahr

   ständig kontrolliert werden.

 

Folgende Sicherheitsabstände sind bei Lagerung im Freien einzuhalten werden:

·  25 m von Hochspannungsleitungen und öffentlichen Wegen,

·  50 m von Wäldern, Moor, Heideflächen sowie von Bahngleisen,

·  25 m zu Gebäuden (Wohn- und Stallgebäude) mit gemauerten Wänden und

   Ziegelbedachung sowie 50 m zu Holz- oder Reetdach Gebäuden,

·  300 m zu Schulen und ähnlichen Einrichtungen.

 

Auskünfte zu Einzelfragen gibt auch der zuständige Ortsbrandmeister

und das Ordnungsamt der Gemeinde, sowie der zuständige Sachversicherer.

 

Für weitere Fragen zur Thematik -Brandschutz -

wenden Sie sich bitte an den Landkreis Verden, Fachdienst 63,

Vorbeugender Brandschutz: Elke Uhlenkamp, Tel: (0 42 31) 15-3 62,

Hans-Hermann Fehling Tel: 15-3 10 oder Hans Tom Felde, Tel: 15-3 15

 

Dieses Merkblatt stammt vom Landkreis Verden und kann hier als .pdf-Datei heruntergeladen werden

Sicherer Umgang mit Silvesterfeuerwerk

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Damit der Jahreswechsel sicher gefeiert werden kann, empfehlen wir den Bürgerinnen und Bürgern, im Umgang mit Silvesterfeuerwerk folgende Sicherheitstipps zu beachten:

  • auf Zulassung des Feuerwerks durch die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) achten (Kennzeichnung: durch die Buchstaben „BAM“ sowie eine folgende Nummer) – nicht zugelassenes Feuerwerk birgt erhebliche Sicherheitsrisiken!
  • unbedingt die Bedienungsanleitung der Feuerwerkskörper befolgenSilvester
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen
  • Feuerwerkskörper nur im Freien verwenden – auf ausreichenden Abstand zu Gebäuden, Personen, Bäumen etc. achten
  • in der Nähe von Krankenhäusern, Altenheimen etc. ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern grundsätzlich verboten
  • Feuerwerkskörper nicht bündeln oder mehrere gemeinsam anzünden
  • sich umgehend von angezündeten Feuerwerkskörpern entfernen
  • erloschene Feuerwerkskörper („Blindgänger“) unbrauchbar machen (z.B. nach ausreichender Wartezeit mit Wasser übergießen) – NICHT versuchen, sie wieder anzuzünden!
  • Raketen und Batteriefeuerwerk nur senkrecht im Freien (nicht von Balkonen!) abfeuern, sicheren Standplatz wählen
  • Rakten nicht bei stärkerem Wind/Windböen abfeuern
  • mit Feuerwerkskörpern niemals auf Personen, Tiere oder Gegenstände zielen
  • für den Notfall Löschmittel bereitstellen (Feuerlöscher, Eimer mit Wasser)
  • im Brandfall die Feuerwehr rufen


Feuerwerkskörper sollten auch nicht in der Nähe von Tieren (z.B. Pferdekoppeln, Volieren, Tierställe etc.) abgefeuert werden, da die Tiere durch die Knallerei und Lichteffekte in Panik geraten.

An Weihnachten: Vorsicht bei Kindern im Haushalt!

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Echte Kerzen verbreiten an Weihnachten mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen.


Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Tipps zur Verhütung von Adventskranz- und Weihnachtsbaumbränden

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Besonders an Weihnachten entstehen durch Unachtsamkeit und Leichtsinn jedes Jahr viele Brände, die meist schlimme Folgen haben. WeihnachtsbaumbrandDer Verband der Sachversicherer schätzt die Schäden durch Brände von Adventsgestecken oder Weihnachtsbäumen in Deutschland auf mehr als 10 Millionen Euro jährlich. Viel schlimmer sind aber die Personenschäden, die solche, meist durch Unachtsamkeit herbeigeführten Brände unter Umständen anrichten.


Damit Sie diese schöne Zeit auch weiterhin unbeschwert genießen können, haben wir Ihnen ein paar wichtige Tipps zur Advents- und Weihnachtszeit zusammengestellt.        

             

  • Trockene Zweige in Adventsgestecken bergen erhebliche Brandgefahr. Ersetzen Sie diese durch frisches Tannengrün. Verwenden Sie nur unbeschädigte Kerzenhalter aus nichtbrennbarem Material. Stellen Sie Adventskränze und Gestecke nur auf nicht brennbare Untergründe – z.B. Teller oder Schalen aus Glas, Porzellan oder Steingut.
  • Lassen Sie brennende Kerzen NIE unbeaufsichtigt. Lassen Sie auch kleine Kinder nicht im Raum mit brennenden Kerzen zurückbleiben! Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an für Kinder nicht zugänglichen Stellen auf.
  • Kaufen Sie Ihren Weihnachtsbaum möglichst erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt. Sie können den Baum in einer Schale mit Glycerin - Lösung stellen, um ein übermäßiges Austrocknen zu verhindern.
  • Achten Sie beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes darauf, dass dieser nicht umkippen kann. Verwenden Sie daher einen schweren Baumständer, um die Standfestigkeit zu gewährleisten. Verwenden Sie einen schweren Baumständer, um die Standfestigkeit zu gewährleisten. Stellen Sie ihn nicht in der Nähe von Vorhängen oder Gardinen sowie Heizkörpern auf und halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Wänden, Möbeln, Fenstern, Türen etc. ein.
  • Verwenden Sie möglichst eine elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung. Achten Sie darauf, dass diese die VDE-Bestimmungen einhalten.
  • Verwenden Sie keinen brennbaren Weihnachtsbaumschmuck! Wunderkerzen gehören nicht in den Weihnachtsbaum!
  • Bringen Sie Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen an; verwenden Sie unbeschädigte Kerzenhalter aus nicht brennbarem Material.
  • Zünden Sie Kerzen von oben nach unten an und verfahren Sie beim Löschen umgekehrt.
  • Behalten Sie Adventskränze, Tannengestecke und Weihnachtsbäume nicht übermäßig lang in den Wohnräumen – trockene Zweige entzünden sich sehr schnell! Denken Sie daran auch in der Nachweihnachtszeit!
  • Treffen Sie Vorsorge für den Brandfall! Halten Sie Löschmittel – z.B. einen mit Wasser gefüllten Eimer, eine Löschdecke oder einen Feuerlöscher – griffbereit. Denken Sie daran, dass zum Füllen eines Eimers im Ernstfall keine Zeit ist!
  • Rufen Sie im Brandfall in jedem Fall die Feuerwehr!
  • Achten Sie dartauf, dass Sie Fluchtwege wie Türen, Fenster etc. nicht zustellen.
  • Statten Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus, falls nicht schon geschehen, mit Rauchmeldern aus. Rauchmelder retten Leben


Rauchmelder sind nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit unverzichtbar – sie geben rechtzeitig Alarm und verhindern so, dass Brände zu spät entdeckt werden.

Die Feuerwehren in Deutschland empfehlen dringend, die eigenen Wohnräume – insbesondere Schlaf- und Kinderzimmer – mit Rauchmeldern auszurüsten. Opfer eines Brandes sterben, entgegen der landläufigen Meinung, oft nicht durch die Flammen, sondern in 95 % der Fälle an einer Rauchgasvergiftung. Rauchmelder helfen, rechtzeitig auf einen Brand aufmerksam zu werden und sich in Sicherheit bringen zu können.

Verhalten bei Blaulicht und Martinshorn

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Wie verhalte ich mich bei Blaulicht und Martinshorn?

Begegnet man im Straßenverkehr Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn, dann ist der Notfall nicht weit. Viele Verkehrsteilnehmer wissen in diesen Situationen nicht, wie sie sich verhalten sollen, reagieren falsch oder gar nicht und halten so die Retter von ihrer Hilfeleistung ab. Das Ende einer Einsatzfahrt ist oft genug ein Unfall. Aber auch durch Behinderungen im Großstadtverkehr geht den Einsatzkräften wertvolle Zeit verloren.

Martinshorn

Um Verkehrsteilnehmern wichtige Verhaltenstipps zu geben, hat der ADAC gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover, der Feuerwehr Hannover und der Landesverkehrswacht Niedersachsen eine Broschüre mit dem Titel „Blaulicht und Martinshorn – was tun?“ herausgegeben. Sie informiert gleichzeitig darüber, wer wann die Sonderrechte nutzen darf und verdeutlicht anhand von Piktogrammen das richtige Verhalten in den am häufigsten auftretenden Gefahrensituationen.

Das Faltblatt ist jedem ServiceCenter des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt sowie bei den beteiligten Institutionen erhältlich und steht Ihnen außerdem hier als Download zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Thema „Einsatzfahrten mit Sondersignalen“ in den ADAC-Verkehrssicherheitsprogrammen, z. B. dem Sicherheitstraining, platziert.

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